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Was ein Spamfilter nicht kann

Ein untrainierter Spamfilter sollte ohne weiteres 60-70% Werbung zuverlässig ausfiltern, trainiert man ihn auf persönliche Bedürfnisse, so werden durchaus Werte zwischen 90% und 95% erreicht. Selbst im besten Fall bleiben also immernoch 5% Werbung die man nicht weggefiltert bekommt.

Wer sich auf die Technik verlässt ist verlassen

Gerade Sicherheits-Firmen wie Symantec (bekannt durch die "Norton"-Produkte), bewerben Ihre Angebote gerne als "Rundum-Sorglos"-Pakete. Viele Anwender verlassen sich auf diese Aussage und werfen jede Vorsicht bei der Verwendung Ihres Computers über Bord.

Die beste Methode um gegen Spam, Viren und Phishing-Mails vorzugehen, ist jedoch ein gesunder Zweifel an unbekannten Inhalten im Postfach. Warum sollte eine Bank per Mail ein Passwort anfordern? Warum soll ich meine Zugangsdaten zu ebay durch Eingabe bestätigen? Warum bekomme ich Rechnungen von der Telekom, obwohl ich Kunde bei Arcor bin?

Lässt man sich bei der Verwendung von Mail von einfacher Logik leiten, hat man schon 99% der Gefahr beseitigt - das kann einem auch kein noch so guter Spam- oder Virenscanner abnehmen.

Aktuelle Trends bei Spam

Gegen viele Arten von Spam ist ein Filter ohne Hilfe machtlos. Der Versender kann die Absendeadresse fälschen, und eine potentiell bekannte oder ungefährliche Adresse verwenden. Ist zudem noch der Betreff in der Sprache des Empfängers und enthält interessante Inhalte, so steigen die Chancen, dass der Filter die Mail nicht als Werbung erkennt.

Am schwersten hat es der Filter, wenn im Inhalt der Mail beliebig zusammengewürfelte Textbrocken den Anschein von echtem Inhalt bieten. Meistens ist im Text dann ein Link eingebaut, der weder mit dem Text, noch mit dem Betreff oder Absender irgendwas zu tun hat. Solche Mails werden erst durch manuellen Eingriff als Spam erkannt.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf sollten Sie gewappnet sein der Werbeflut Einhalt zu gebieten. Auf gehts zur Einrichtung Ihres persönlichen Spamfilters.

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